Kraft
One-Rep-Max Rechner
Gib das bewegte Gewicht und deine geschafften Wiederholungen ein. Dieser Rechner ermittelt deine Maximalkraft (1RM) mit vier etablierten wissenschaftlichen Formeln — Epley, Brzycki, Lombardi und Lander — statt nur einer. Zudem berechnet er deine Rep-Maxes von 1 bis 12 Wiederholungen, liefert die Prozenttabelle für deine Trainingsplanung und ordnet deine Leistung in Kraftstandards ein.
Kostenlos, ohne Registrierung. Alles wird direkt im Browser berechnet — keine Dateneingabe wird übertragen.
92,1 kg
- 87,5 kg
- 78,3 kg
- 64,4 kg
Kraftstandard
Anfänger
1,15× Körpergewicht
Nur Richtwerte aus gängigen Krafttabellen — keine Perzentile einer einzelnen Studie. Reale Standards variieren stark nach Körpergewicht, Alter, Hebelverhältnissen und Equipment.
Die vier publizierten Formeln im Vergleich. Sie weichen weiter voneinander ab, je weiter dein Satz von einem echten Maximalversuch entfernt ist:
| Formel | Geschätztes 1RM |
|---|---|
| Epley | 93,3 kg |
| Brzycki | 90 kg |
| Lombardi | 94 kg |
| Lander | 91 kg |
Deine geschätzten Maximalgewichte — was du für die jeweilige Wiederholungszahl ungefähr bewegen kannst:
| Wdh. | Gewicht |
|---|---|
| 1 Wiederholung | 92,1 kg |
| 2 Wiederholungen | 87,9 kg |
| 3 Wiederholungen | 85,3 kg |
| 4 Wiederholungen | 82,8 kg |
| 5 Wiederholungen | 80,4 kg |
| 6 Wiederholungen | 78 kg |
| 8 Wiederholungen | 73,4 kg |
| 10 Wiederholungen | 69,1 kg |
| 12 Wiederholungen | 64,8 kg |
Trainingsprozente ausgehend von deiner geschätzten Maximalkraft:
| % von 1RM | Gewicht | Typische Wdh. |
|---|---|---|
| 100% | 92,1 kg | 1 |
| 95% | 87,5 kg | 2 |
| 90% | 82,9 kg | 3–4 |
| 85% | 78,3 kg | 5–6 |
| 80% | 73,7 kg | 7–8 |
| 75% | 69,1 kg | 9–10 |
| 70% | 64,4 kg | 11–12 |
| 65% | 59,8 kg | 13–15 |
| 60% | 55,2 kg | 16–20 |
Berechnungsgrundlage
Epley
1RM = w × (1 + r ÷ 30)Die weltweit am weitesten verbreitete Formel. Liefert ab fünf Wiederholungen tendenziell etwas höhere Werte als Brzycki.
Brzycki
1RM = w × 36 ÷ (37 − r)Bei wenigen Wiederholungen nahezu deckungsgleich mit Epley, weicht bei höheren Wiederholungszahlen nach unten ab. Bricht bei 37 Wiederholungen rechnerisch ab, was ihren Fokus auf niedrige Bereiche unterstreicht.
Lombardi
1RM = w × r^0.10Eine Potenzfunktion. Liefert bei höheren Wiederholungszahlen oft konservativere, vorsichtigere Schätzwerte.
Lander
1RM = (100 × w) ÷ (101.3 − 2.67123 × r)Ähnlicher Kurvenverlauf wie Brzycki. Der Durchschnitt aus mehreren Formeln ist verlässlicher als das blinde Vertrauen in eine einzelne Formel.
Bedeutung der Ergebnisse
| Absolvierte Wdh. | Verlässlichkeit der Schätzung | Empfohlene Nutzung im Training |
|---|---|---|
| 1–3 | Hoch | Sehr nah an der echten Maximalkraft. Sicher als direkte Basis für Trainingsprozente nutzbar. |
| 4–6 | Gut | Der ideale Bereich für Schätzungen. Fast alle Formeln stimmen hier eng überein. |
| 7–10 | Mäßig | Brauchbar, aber betrachte den Wert eher als Richtwertbereich denn als exakte Punktlandung. |
| 11+ | Gering | Kraftausdauer und Ermüdung verfälschen das Ergebnis. Für genaue Werte mit mehr Gewicht nachtesten. |
Wie genau ist ein 1RM Rechner?
Sehr präzise bei Sätzen zwischen zwei und sechs Wiederholungen, darüber hinaus zunehmend ungenauer. Unter sechs Wiederholungen stimmen die vier Formeln meist auf wenige Prozent überein. Bei zehn Wiederholungen kann die Abweichung bereits über fünf Prozent betragen, da hier Kraftausdauer und Technik die Leistung maßgeblich mitbestimmen.
Hinzu kommen individuelle Unterschiede: Manche Athleten können bei hohen Prozenten ihres Maximums noch viele Wiederholungen absolvieren, während andere schnell einbrechen. Wenn du bei einem Prozentsatz konstant mehr Wiederholungen schaffst als prognostiziert, passe deine Arbeitsgewichte individuell an.
Warum vier Formeln statt nur einer?
Weil die Formeln voneinander abweichen — und das Aufzeigen dieser Spanne ehrlicher ist, als eine einzelne Zahl als absolute Wahrheit darzustellen. Jede Formel ist eine mathematische Kurve, die an bestimmte Datensätze angepasst wurde. Der Mittelwert liefert einen robusteren Schätzwert, und die Bandbreite zeigt dir, wie verlässlich das Ergebnis ist.
Liegen alle vier Werte eng zusammen, lag dein Satz im optimalen Schätzbereich der Formeln. Liegen sie weit auseinander, empfiehlt sich ein schwerer Satz mit weniger Wiederholungen zur Überprüfung.
So nutzt du die Prozenttabelle
Die meisten Krafttrainingspläne geben Arbeitsgewichte als Prozentsatz des 1RM an. Die Tabelle unter deinem Ergebnis rechnet dein 1RM in konkrete Trainingsgewichte mit den typischen Wiederholungsbereichen um. Nutze diese Zahlen als Orientierung und passe sie an das Gefühl im ersten Arbeitssatz an.
Wichtig: Prozente setzen voraus, dass dein 1RM aktuell ist. Kraft verändert sich kontinuierlich — ein Wert von vor drei Monaten führt in die Irre. Ein Test alle 6 bis 12 Wochen mit einem schweren 3er- bis 5er-Satz hält deine Zahlen ohne Verletzungsrisiko aktuell.
Was gilt als gute Kraftleistung?
Das hängt stark von Körpergewicht, Geschlecht, Alter, Hebelverhältnissen und Trainingsjahren ab. Die hier dargestellten Kraftstandards bieten eine grobe Orientierung aus etablierten Kraftsport-Tabellen — hilfreich für eine Einordnung, aber kein starres Ranking.
Für echte Wettkampfdaten stellt OpenPowerlifting seine komplette Datenbank öffentlich bereit. Dort siehst du, was reale Athleten in deiner Gewichtsklasse heben und beugen.
Häufige Fragen
Wie berechne ich mein One-Rep-Max?
Führe einen schweren Satz mit einem Gewicht aus, das du sauber für 2 bis 6 Wiederholungen bewegen kannst, und wende eine Formel an. Die Epley-Formel — Gewicht × (1 + Wdh. ÷ 30) — ist am gebräuchlichsten. Dieser Rechner kombiniert vier Formeln zu einem verlässlichen Mittelwert.
Ist es sicher, ein echtes 1RM im Gym zu testen?
Für erfahrene Heber mit sauberer Technik und zuverlässigen Spottern ja. Für Einsteiger ist es meist unnötig: Eine Schätzung aus einem schweren 5er-Satz liefert alle nötigen Daten für die Trainingsplanung, ohne das Risiko eines Technikversagens bei Maximalversuchen.
Wie oft sollte ich mein 1RM testen?
Alle 6 bis 12 Wochen ist völlig ausreichend. Statt eines echten Maximalversuchs nimmst du einfach einen schweren Satz mit 3 bis 5 Wiederholungen nahe an der Erschöpfung und berechnest den Wert neu. Das schont Sehnen und zentrales Nervensystem.
Warum liefern die vier Formeln unterschiedliche Werte?
Jede Formel basiert auf anderen Probandengruppen und Berechnungsmodellen. Bei wenigen Wiederholungen sind die Ergebnisse fast identisch. Bei mehr Wiederholungen wird der Zusammenhang zwischen Wiederholungszahl und Maximalkraft individueller, sodass die Kurven auseinanderdriften.
Funktionieren die Formeln für alle Übungen gleich gut?
Nein, sie sind primär für schwere Langhantel-Grundübungen ausgelegt (Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben). Bei Isolationsübungen oder Übungen mit hoher Koordinationsanforderung variiert die Wiederholungsleistung bei gegebenem Prozentsatz deutlich stärker.
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